Crimmitschauer Projektchor zählt bisher 85 Mitglieder

Für die Teilnehmer am Workshop "Crimmitschau gospelt" gibt es eine besondere Ehre: Sie dürfen zum 100. Deutschen Katholikentag, der vom 25. bis 29. Mai in Leipzig stattfindet, als Projektchor einen Teil des Programms gestalten. "Auftritte sind auf dem Hauptmarkt, im großen Saal des Felsenkellers und in der Moritzbastei geplant", sagt Chorleiter und Mitorganisator Andreas Bayer.

Er berichtet, dass sich die Gospelsänger aus Crimmitschau vor allem durch die Nähe zum Veranstaltungsort für die Auftritte in der Messestadt beworben haben. Dadurch muss der ursprüngliche Plan, dass sich die Frauen und Männer nur im Abstand von zwei Jahren zu "Crimmitschau gospelt" treffen, über den Haufen geworfen werden. Die letzten Konzerte gab es 2015.

In Vorbereitung auf die Teilnahme am Katholikentag finden insgesamt drei Probentage statt. Der Auftakt ist am Samstag zwischen 9.30 und 18 Uhr im Piusheim in Crimmitschau geplant. Weitere Proben folgen am 30. April in Crimmitschau und am 21. Mai in Pretzschendorf im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Zum letztgenannten Termin sollen die amerikanischen Gäste Donald R. Smith und Zachary Lennix anwesend sein, die das Projekt "Crimmitschau gospelt" bereits in der Vergangenheit begleitet haben. Der Workshop läuft seit dem Jahr 2007.

Obwohl sich bisher schon rund 85 Gospelsänger angemeldet haben, können weitere Interessenten dazu stoßen. "Sie brauchen keine musikalischen Vorkenntnisse. Nur die Freude am gemeinsamen Singen der Gospelsongs ist wichtig", sagt Andreas Bayer zu den Voraussetzungen. Er macht außerdem deutlich, dass das Programm im Vorfeld gründlich geprobt wird.

Bei der Auswahl der Titel, die für den Katholikentag einstudiert werden, setzt der Crimmitschauer auf eine bunte Mischung, bei der auch von der Orgel getragene Titel nicht fehlen dürfen. "Von Latin bis zu klassischen Stücken wird auch diesmal wieder alles mit dabei sein," verspricht Andreas Bayer. (Holger Frenzel/FP)

Workshop Vorbereitungen laufen seit März

Rund 70 Teilnehmer bereiten sich seit zwei Monaten auf das Musik-Projekt "Crimmitschau gospelt" vor. Der Gospel-Workshop wird bereits seit 2007 organisiert. Der Projektchor stellt unter der Leitung des in New Orleans tätigen Dirigenten Donald R. Smith, der in dieser Woche in Westsachsen eintrifft und den letzten Feinschliff beim Zusammenspiel zwischen Chor und Band vornimmt, stets in einer kurzen Zeit ein Programm zusammen. Die Musik wird unter dem Titel "We will sing" an Pfingsten gleich zweimal präsentiert: Am Sonntag ab 19 Uhr in der katholischen Kirche in Dresden-Pieschen. Nachdem ein geplanter Auftritt in Leipzig geplatzt war, fahren die Musiker nun in die Elbestadt. Am Montag folgt ab 19 Uhr das Gospelkonzert in der St. Laurentiuskirche in Crimmitschau. Für das besondere Musikerlebnis gibt es noch ausreichend Tickets. Der Großteil der Teilnehmer kommt aus Westsachsen. Das Organisationsteam um Andreas Bayer hat aber auch Zusagen von musikbegeisterten Leuten aus Frankfurt (Main), Dresden, Halle und Leipzig. Für diese Teilnehmer wird an Pfingsten in Crimmitschau auch die Übernachtung und Verpflegung organisiert.

Mit Unterstützung aus Nordamerika lassen 80 Sänger und die Band grooveB am Montag in der Stadt an der Pleiße mitreißenden Kirchensound erklingen.

Für die Teilnehmer am Projekt "Crimmitschau gospelt" geht es an den Feinschliff: Nachdem sie in den letzten drei Monaten die Titel einstudiert haben, arbeiten die Musiker mit Chorleiter Donald R. Smith und Solist Zachary Lennix. Die beiden Männer sind extra aus New Orleans angereist. "Wir haben uns bisher nur auf die Stimmen konzentriert. Nun geht es vor allem um Power und Ausdruck, damit wir für ein authentisches Gospelkonzert sorgen können", sagt Projektleiter Andreas Bayer aus Crimmitschau. Mit den Titeln, die ausgewählt worden sind, sollen vor allem Freude und Zuversicht vermittelt werden. Für den richtigen Sound sorgt die Band grooveB.

Für den Gospel-Workshop haben sich 80 Sänger angemeldet. Sie kommen zum Großteil aus Crimmitschau, Werdau und Umgebung. Eine Teilnehmerin wird aber beispielsweise auch extra aus Frankfurt/Main anreisen. Das Gospel-Projekt findet bereits zum fünften Mal in Crimmitschau statt. Viele Musiker beteiligten sich auch schon in den vergangenen Jahren. "Damit wird auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt", sagt Andreas Bayer.

Bereits morgen ist ein Auftritt in Dresden geplant. In der Landeshauptstadt steht ein Auftritt in der St.-Josefs-Kirche im Stadtteil Pieschen an, wo 18 Uhr ein Gospelgottesdienst mit anschließendem Gospelkonzert beginnt. Ursprünglich war das Konzert in Leipzig geplant. "Dort ließ sich die Veranstaltung aus technischen Gründen aber nicht realisieren", so Bayer.

DER GOSPELCHOR ist am Pfingstmontag zweimal in Crimmitschau zu erleben: im Ökumenischen Gottesdienst ab 10.15 Uhr auf der Wiese vor der Lutherkirche und am Nachmittag, zum Abschlusskonzert des Workshops, ab 17 Uhr in der Crimmitschauer St. Laurentiuskirche. Einlass für das Nachmittagskonzert ist bereits ab 16 Uhr. Eintrittskarten für das Konzert sind an der Abendkasse für 10 Euro (Erwachsene) und 7 Euro (ermäßigt) erhältlich. (Holger Frenzel/FP)

Probe beim Workshop 2013 (Foto: Thomas Michel)Die amerikanische Gospel-Ikone Zachary Lennix gab den sächsischen Hobbysängern schon vor zwei Jahren den letzten Schliff. (Foto: Thomas Michel)

Ökumenischer Gottesdienst (Foto: Thomas Michel/FP)Das Pfingstwochenende ist für die mehr als 100 Sängerinnen und Sänger des Projektchores "Crimmitschau gospelt" ziemlich stressig gewesen. Zum einen standen am Freitagabend und am Samstag mehrere Gospelworkshops auf dem Programm, zum anderen gab es an zwei Tagen drei Konzerte. Dabei präsentierten sich der Chor unter der Leitung des in New Orleans tätigen Dirigenten Donald R. Smith und die Band grooveB am Sonntagabend in der Landeshauptstadt Dresden, bevor gestern Vormittag in der Crimmitschauer Lutherkirche ein ökumenischer Gottesdienst angesagt war (Foto). Der Chor und die von Andreas Bayer aus der katholischen St.-Franziskus-Gemeinde geleitete Band sorgten dafür, dass im Gotteshaus die Plätze knapp wurden. Das Abschlusskonzert der fünften Ausgabe von "Crimmitschau gospelt" fand gestern Abend in der Laurentiuskirche in Crimmitschau statt.

Das Projekt "CrimmitschauGospelt" findet am Pfingstwochenende zum fünften Mal in der Pleißestadt statt. Seit März probten 80 Sängerinnen und Sänger die einzelnen Lieder. Ab Freitag sind dann auch Chorleiter Donald R. Smith und der Solist Zachary Lennix aus New Orleans wieder mit dabei und geben dem umfangreichen Gospelprogramm den letzten Schliff. Für den richtigen Sound sorgt die Band grooveB unter der Leitung von Andreas Bayer.

Am Pfingstsonntag zieht es die Workshop-Teilnehmer in die Landeshauptstadt Dresden, wo am Nachmittag ein Auftritt in der St.-Josefs-Kirche auf dem Programm steht. Am Pfingstmontag singt der Chor zweimal in Crimmitschau: zunächst im Ökumenischen Gottesdienst ab 10.15 Uhr auf der Wiese vor der Lutherkirche und am Nachmittag zum Abschlusskonzert des Workshops ab 17 Uhr in der Laurentiuskirche. Einlass für das Konzert ist ab 16 Uhr.

Pfingsten heißt es wieder „Crimmitschau gospelt"

70 Teilnehmer haben sich bisher für das zu Pfingsten geplante Projekt „Crimmitschau gospelt" angemeldet. „Es können aber noch weitere Singbegeisterte mitmachen", sagte Andreas Bayer vom Vorbereitungskreis. Der Großteil der Teilnehmer kommt aus Westsachsen. Bayer hat aber auch Zusagen von Interessenten aus Frankfurt (Main), Dresden, Halle und Leipzig. Die Organisatoren hatten zunächst mitgeteilt, dass Anmeldungen bis Mitte März entgegen genommen werden. Die Frist wurde nun um einen Monat verlängert. „Mitte April wollen wir unser Team zusammenhaben, weil am 18. April die zweite Probe stattfindet", sagte Bayer. Der Gospel-Workshop wird bereits seit 2007 organisiert. Der Projektchor stellt unter der Leitung des in New Orleans tätigen Dirigenten Donald R. Smith (Foto) stets in einer kurzen Zeit ein Programm zusammen. In diesem Jahr gibt es eine Premiere: Die Teilnehmer treten nicht nur in der St.-Laurentius-Kirche in Crimmitschau, sondern zusätzlich auch in der Propsteigemeinde in Leipzig auf. (FP/hof)

Seit 2007 heißt es mindestens alle zwei Jahre zu Pfingsten: „Crimmitschau Gospelt". Auch in diesem Jahr wird das Pfingstwochenende, 22.-25. Mai, davon geprägt sein, dass ein großer überregionaler Projektchor unter der Leitung des in New Orleans tätigen Dirigenten Donald R. Smith und des Crimmitschauer Chorleiters Andreas Bayer gemeinsam mit der 15-köpfigen Band „grooveB" ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellt. Dieses wird dann wieder am Pfingstmontag, dem 25.5., 17.00 Uhr in der Crimmitschauer St.-Laurentiuskirche erklingen. Zusätzlich wird der „CrimmitschauGospelt"-Projektchor in diesem Jahr am Pfingstsonntag, dem 24.5., auch den 17.00-Uhr-Gottesdienst in der Leipziger Propsteigemeinde gestalten, sowie ein kleines Konzert dort im Anschluss an den Gottesdienst. Neu ist in diesem Jahr auch, dass dem Pfingstwochenende noch drei Probensamstage vorangehen, die Proben also bereits am 21. März beginnen. Deshalb wird auch die Teilnahmemeldung schon bis zum 20. März erbeten. Herzlich eingeladen sind Singebegeisterte nicht nur aus Crimmitschau und Westsachsen, sondern aus ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Konfessionszugehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Quartiere für das Pfingstwochenende werden für Auswärtige organisiert.

Zu „CrimmitschauGospelt 2015" gehört auch das Projekt, das diesjährige Konzert im kommenden Jahr ins Programm des 100. Deutschen Katholikentages 2016 in Leipzig mit einzubringen. Weitere Informationen finden Sie unter www.crimmitschau-gospelt.de. Dort ist auch die Onlineanmeldung möglich.

Dirigent kommt aus New Orleans

„Crimmitschau gospelt" hat sich mittlerweile zu einer Tradition entwickelt. Es findet mindestens alle zwei Jahre zu Pfingsten statt. Zwischen dem 22. und 25. Mai wird ein überregionaler Projektchor unter der Leitung des in New Orleans tätigen Dirigenten Donald R. Smith und des Crimmitschauer Chorleiters Andreas Bayer ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen. Unterstützung gibt es dabei von der 15-köpfigen Band „grooveB". Das Programm wird am 25. Mai (ab 17 Uhr) in der St. Laurentiuskirche präsentiert. Zudem gestaltet der Projektchor in diesem Jahr am 24. Mai (ab 17.00 Uhr) auch den Gottesdienst in der Propsteigemeinde in Leipzig.

Neu ist in diesem Jahr, dass dem Pfingst-Wochenende noch drei Proben-Samstage vorangehen. Die Proben beginnen also bereits am 21. März. Aus diesem Grund sollen sich Teilnehmer an „Crimmitschau gospelt" bereits bis zum 18. März anmelden. „Herzlich eingeladen sind Singebegeisterte nicht nur aus Crimmitschau und Westsachsen, sondern aus ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Konfessionszugehörigkeit spielt dabei keine Rolle", teilt Pfarrer Michael Gehrke mit. Quartiere für das Pfingstwochenende können für Auswärtige organisiert werden.

Zu „Crimmitschau gospelt" gehört auch das Projekt, das diesjährige Konzert im kommenden Jahr ins Programm des 100. Deutschen Katholikentages in Leipzig mit einzubringen. In den vergangenen Jahren kamen zu „Crimmitschau gospelt" jeweils 100 bis 120 Sänger aus verschiedenen Konfessionen, Regionen und Altersgruppen zusammen.

Am Pfingstwochenende hieß es unter der Regie der katholischen Kirchgemeinde Sankt Franziskus zum vierten Mal „Crimmitschau gospelt". 125 Hobbysänger haben vier Tage lang geprobt.

Eigentlich hatte Sarah Uhlig das vergangene Wochenende mehr oder weniger zu Hause im erzgebirgischen Auerbach verplant. „Aber meine Chefin erzählte mir von ‚Crimmitschau gospelt' und das wollte ich einfach miterleben", sagte die 19-Jährige, die derzeit beim Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) in der Pleißestadt ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Und so erlebte Sarah Uhlig ihre Premiere im großen Crimmitschauer Gospelchor, den die beiden Amerikaner Donald R. Smith und Zachary Lennix zusammen mit Andreas Bayer von der gastgebenden Kirchgemeinde von Freitag an intensiv auf den gestrigen großen Auftritt in der St. Laurentiuskirche vorbereitet haben. „Ich komme aus einer musikalischen Familie, spiele Flöte, Trompete und Gitarre. Das Gospelsingen ist für mich eine tolle Erfahrung", so Sarah Uhlig, die gemeinsam mit ihren Mitstreitern in den Workshops im voll besetzten Piusheim an den Lippen der beiden Gastdirigenten hing. Vor allem Donald R. Smith (61) hatte dabei ein Mammutprogramm abzuspulen. Er teilte den Chor in drei Gruppen, so dass er mit den Sängern auch separat üben konnte. Zudem musste die Begleitband „grooveB" in die intensive Probenarbeit einbezogen werden.

Für den Crimmitschauer Christoph Hänelt war das anspruchsvolle Trainingsprogramm der Workshops dagegen fast schon eine gewohnte Angelegenheit. „Ich bin zum dritten Mal dabei, weil mir das Ganze gefällt", sagte der 25-Jährige, der sonst im Chor der katholischen St.-Franziskus-Gemeinde singt. „Zwölf neue Lieder in kurzer Zeit einzustudieren, ist ein ungewöhnliches Pensum, zum Glück können wir die Texte von einer Leinwand ablesen", sagte der junge Mann, der im Vergleich zu Zachary Lennix aber eine der leichteren Rollen hatte. Der 47-jährige Sänger aus La Place in Louisiana war zum zweiten Mal über den großen Teich gereist, um bei „Crimmitschau gospelt" dabei zu sein und er fühlte sich auf Anhieb wohl. „Das ist einfach toll hier. Die Menschen sind nett und wollen das Gospelsingen lernen", sagte Zachary Lennix, der seit seinem dritten Lebensjahr Gospel singt. „Diese Musik ist einfach mein Leben. Und es ist toll, dass auch außerhalb von Amerika dieser Rhythmus geliebt wird", betonte der Solist, der es hervorragend verstand, in seinen Gesangsdarbietungen sein Lebensgefühl an die Frau oder den Mann zu bringen. Wenn Donald R. Smith bei den Workshops mit dem gesamten Chor arbeitet, schlüpfte Lennix in die Rolle des zweiten Dirigenten.

Für die Crimmitschauer Organisatoren war die vierte Auflage von „Crimmitschau gospelt" ein Erfolg auf der ganzen Linie. Zumal neben den Proben mit den Sängern und der Band auch die Arbeit hinter den Kulissen des Piusheimes prima über die Bühne ging. „Leider haben wir nicht den Platz für noch mehr Leute", meinte Gemeindepfarrer Michael Gehrke, der das Ganze zufrieden beobachtete. Zur fünften Auflage im kommenden Jahr soll dann für die Workshops auch die derzeit im Bau befindliche Kapelle genutzt werden. (FP/Thomas Michel)

Zachary Lennix_1Der Amerikaner Zachary Lennix spornte in den Workshops die Hobbysänger zu Höchstleistungen an. (Fotos: FP/Thomas Michel)

 

Von Jahr zu Jahr besser

Donald R Smith_1Donald R. Smith aus New Orleans gab auch diesmal bei „Crimmitschau gospelt" den Takt vor. Thomas Michel unterhielt sich mit dem 61-Jährigen.

Sie sind zum vierten Mal in Crimmitschau dabei. Was zieht Sie immer wieder hierher?
Die Gospel-Musik ist nicht allein auf Amerika begrenzt. Auch hier werden die Lieder gern gesungen. Das habe ich schon bei der ersten Veranstaltung gemerkt. Und mit Andreas Bayer habe ich damals einen guten Freund getroffen. Wir sind inzwischen beinahe so etwas wie Gospel-Brüder geworden.

Wie hat sich in den vergangenen vier Jahren die Qualität des Crimmitschauer Gospels entwickelt?
Die Qualität der Sänger ist im Vergleich zur ersten Veranstaltung vor vier Jahren viel besser geworden. Viele Leute haben damals mit uns begonnen und die meisten sind jedes Jahr wieder gekommen. Außerdem gibt es einige Neueinsteiger, die richtig gut singen können. So konnten wir auch die Anforderungen jedes Jahr ein Stück nach oben schrauben.

Wie schätzen Sie die Zusammensetzung ihres großen Chores in diesem Jahr ein?
Wir haben wieder sehr viele junge Leute dabei. Ich würde sagen so um die 80 Prozent. Sie verstehen sich sehr gut mit den älteren Teilnehmern, so dass wir unser hartes Programm in Vorbereitung auf das Abschlusskonzert locker, aber konzentriert durchziehen können. Zwölf Lieder müssen ja auch erst einmal einstudiert werden. Die Leute sind alle sehr, sehr diszipliniert. Mit ihnen zu arbeiten, macht Zachary Lennix und mir sehr großen Spaß.

Sie singen Gospels auch zu Hause in New Orleans?
Natürlich, ohne diese Musik geht es in meinem Leben nicht. Ich singe in der Regel sechs Tage in der Woche mit unterschiedlichen Chören, sonntags sind wir dann in der Kirche zum Gottesdienst. So einen Auftritt im Gottesdienst haben wir ja diesmal auch hier in Crimmitschau vor dem Abschlusskonzert zum ersten Mal auf dem Programm stehen.

Die Ergebnisse des Gospel-Workshops „Crimmitschau Gospelt" sollen am Pfingstmontag zum Abschlusskonzert, das 17 Uhr in der St. Laurentiuskirche beginnt, vorgestellt werden. Der Workshop findet in diesem Jahr unter dem Motto „Rejoice – vor Freude und Begeisterung aus ganzem Herzen jubeln" statt. Für den Gospel-Workshop, der bereits zum vierten Mal organisiert wird, haben sich 126 Teilnehmer angemeldet. „Der Großteil der Musiker kommt aus Westsachsen", teilt Mitorganisator Andreas Bayer mit. Aus seiner Sicht ist mit der diesjährigen Teilnehmerzahl die Kapazitätsgrenze von „Crimmitschau gospelt" erreicht. Zu den Leuten mit der weitesten Anreise gehören Chorleiter Donald R. Smith und Solist Zachary Lennix, die aus New Orleans kommen und am Mittwoch eingetroffen sind. Donald R. Smith wird mit den Teilnehmern und den Musikern der Band „grooveB" wieder etliche neue Gospels und Spirituals einstudieren. Workshop und Konzert werden von mehreren Kirchgemeinden in Crimmitschau gemeinsam organisiert. Die Premiere gab es 2007. Seitdem fand „Crimmitschau gospelt" alle zwei Jahre statt. (FP/hof)

DAS GOSPEL-KONZERT findet am Montag, ab 17 Uhr, in der St. Laurentiuskirche am Kirchplatz in Crimmitschau, statt. Tickets kosten 9 Euro für Vollzahler, 6 Euro für Schüler und Studenten.

Donald R Smith_1Er gibt den Crimmitschauern Tipps aus erster Hand in Sachen Gospel: Chorleiter Donald R. Smith aus Louisiana. (Foto: FP/Thomas Michel)