Vom 30. September bis zum 3. Oktober findet die 3.Auflage von „Crimmitschau gospelt“ statt. Diesmal werden die Proben gleich von zwei erfahrenen Chorleitern geführt.

Das erste Oktoberwochenende steht in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen der Gospelmusik. Von Freitag, dem 30. September, bis Montag, dem 3. Oktober, findet das Workshop-Wochenende „Crimmitschau gospelt“ statt. Über 120 Sängerinnen, Sänger und Musiker studieren ein umfangreiches Konzertprogramm ein.

Gemeinden arbeiten zusammen

Die Leitung der Proben übernimmt wie schon bei den letzten beiden Auflagen der renommierte Chorleiter Donald R. Smith aus Louisiana (USA). Unterstützung erhält er in diesem Jahr von seinem Landsmann Zachery Lennix. „Wenn man so will, haben wir diesmal gleich die doppelte Gospel-Kompetenz zu Gast“, sagt Carsten Thoms von der katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Franziskus“ aus Crimmitschau. Deren Mitglieder haben den Workshop organisiert. Unterstützung erhielten sie dabei von den evangelischen Kirchgemeinden Crimmitschaus, der Stadtverwaltung und dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. „Der ökumenisch getragene Gospelworkshop spiegelt in vielerlei Hinsicht die gewachsene Zusammenarbeit der Kirchgemeinden vor Ort wieder“, berichtet Carsten Thoms.

Abschlusskonzert am Feiertag

Der Höhepunkt des Workshop-Wochenendes findet am Montag, dem 3. Oktober statt. Um 17 Uhr erklingt dann in der St. Laurentiuskirche das große Abschlusskonzert. „Besucher können dabei alles erleben, was gute Gospelmusik ausmacht: mitreißende Rhythmen, zarte Melodien, Glaube, Gefühl und pure Lebensfreude“, verspricht Carsten Thoms. Der Eintritt für das Konzert ist frei, um eine Kollekte zur Unterstützung der Finanzierung des Gospelworkshops wird gebeten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu „Crimmitschau gospelt“ finden Sie im Internet unter www.crimmitschau-gospelt.de.

Am ersten Oktoberwochenende startet die dritte Auflage von „Crimmitschau gospelt“. Anmeldungen für den Workshop sind schon jetzt möglich.

Das erste Oktoberwochenende in Crimmitschau steht in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen der Gospelmusik. Von Freitag, dem 30. September, bis Montag, dem 3. Oktober, findet das WorkshopWochenende „Crimmitschau gospelt“ statt. Die Anmeldung dafür ist schon jetzt möglich. „Es gibt keine Altersbegrenzungen und keine konfessionellen Barrieren. Erforderlich ist lediglich der Mut, aus sich herauszugehen und mit Körper und Geist im Rhythmus des Chores aufzugehen“, sagt Carsten Thoms von der katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Franziskus“ aus Crimmitschau. Deren Mitglieder haben den Workshop zusammen mit vielen Helfern aus den evangelischen Gemeinden der Stadt organisiert.

Gäste leiten Workshop

Die Leitung des Workshops übernehmen wie in den Jahren 2007 und 2009 Donald R. Smith aus New Orleans (Chorleitung) und Andreas Bayer (Musikalische Gesamtleitung). Unterstützung erhalten sie dabei in diesem Jahr von Zachery Lennix, der bereits im letzten Jahr bei „Annaberg gospelt“ mit dabei war, sowie von den Musikern der AGJM-Band „grooveB“. Während des Wochenendes wird ein Programm entstehen, das zum Abschluss am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, in der evangelischen St.- Laurentius-Kirche in Crimmitschau aufgeführt wird.

Gospelfans vom 30. September bis 3. Oktober 2011 nach Crimmitschau eingeladen

Das erste Oktoberwochenende steht in diesem Jahr in Crimmitschau wieder ganz im Zeichen der Gospelmusik. Von Freitag, dem 30. September, bis Montag, den 03. Oktober sind alle Gospelfans wieder herzlich zum gemeinsamen Singen von Spirituals und Gospels eingeladen. Dabei gibt es keine Altersbegrenzungen und keine konfessionellen Barrieren. Erforderlich ist lediglich der Mut, aus sich herauszugehen und mit Körper und Geist im Rhythmus des Chores aufzugehen.

Wie bereits bei den letzten beiden Workshops in den Jahren 2007 und 2009 übernehmen Donald R. Smith aus New Orleans die Chorleitung und Andreas Bayer die musikalische Gesamtleitung. Unterstützung erhalten sie dabei in diesem Jahr von Zachery Lennix, der bereits im letzten Jahr bei „Annaberg gospelt“ mit dabei war, sowie von den Musikern der AGJM-Band „grooveB“. Während des Wochenendes wird ein Programm entstehen, das zum Abschluss am 3. Oktober 2011, dem Tag der Deutschen Einheit, in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche in Crimmitschau aufgeführt wird.

Ausführliche Informationen über den Gospel-Workshop sowie Möglichkeiten zur Anmeldung sind im Internet unter der Adresse http://www.crimmitschau-gospelt.de zu finden. Interessierte sollten weiterhin die in den Pfarrgemeinden der Crimmitschauer Umgebung ausliegenden Faltblätter und Plakate beachten. Veranstalter von „CrimmitschauGospelt“ ist die katholische Pfarrgemeinde „Sankt Franziskus“ Crimmitschau, gemeinsam mit vielen Helfern der evangelischen Kirchgemeinden in Crimmitschau.

Das Team um Andreas Bayer (2.v.r.), Crimmitschau, nimmt den Grand(e) Prix entgegen.Die Verleihung des „Grand(e) Prix" fand am vergangenen Sonntag, dem 31. Oktober, in Schmiedeberg statt. Mit dabei war auch Prälat Dieter Grande (80), nach dem der Preis benannt ist. Ausgezeichnet wurden Jürgen Triebert aus Großenhain für Text und Komposition des Liedes „Solang der Mond am hohen Himmel steht" sowie die Gruppe um Andreas Bayer, die ehrenamtlich, aber professionell bereits zweimal die Großveranstaltung „Crimmitschau gospelt" vorbereitete und durchführte.

Die Jury - bestehend aus Prälat Dieter Grande (Dresden), Kantorin Bernadette Schmidt (Schirgiswalde), Domorganist Thomas Lennartz (Dresden), Kantor Martin S. Müller (Leipzig), Lukas Grützmacher (Dresden) für die AGJM - begründete ihre Entscheidung in der "Kategorie Lied/Komposition" damit, dass das Lied "So lang der Mond am hohen Himmel steht" sich bewährt und durchgesetzt habe. Es sei "eine der schönsten Nachdichtungen und Liedumsetzungen des Psalms 139, die vor allem junge Musiker anspricht".

Mit der Würdigung des Engagements für das Projekt "Crimmitschau gospelt" zeichnete die Jury "insbesondere die beständige jahrzehntelange Chor- und Bandarbeit in der Gemeinde und der Region" aus. Die Gemeinde sei in die "nachhaltige musikalische Arbeit eingebunden", trage sie und werde von dieser getragen, sind die Juroren überzeugt. Zu den Mitgliedern des Teams gehört auch der - bei der Preisverleihung nicht anwesende - Crimmitschauer katholische Pfarrer, Michael Gehrke. Er beteilige sich immer aktiv an dem Projekt und sorge für geistliche Impulse, betonte Andreas Bayer.

Begonnen hatte der Festakt mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem Bands aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ende eines Probenwochenendes ihr musikalisches Können unter Beweis stellten. Sie gestalteten die Messfeier schwungvoll, indem sie die modernen Lieder aus dem Dreifaltigkeitsliedheft 2010 in phantasievollen Arrangements sangen und spielten.

Das Bistum Dresden-Meißen hat der Veranstaltung den „Grande Prix“ für herausragende Musikprojekte im Bereich der zeitgenössischen geistlichen Musik verliehen.

„CrimmitschauGospelt“, hieß es am Pfingstwochenende 2009: 100 Sängerinnen und Sänger stellten damals unter der Leitung des US-amerikanischen Dirigenten Donald R. Smith ein beeindruckendes Programm für das Konzert am Pfingstmontag in der St. Laurentiuskirche auf die Beine. Nun wurde die Veranstaltung mit dem „Grande Prix 2010“ ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung erfolgte am vergangenen Sonntag im Ostsächsischen Schmiedeberg.

Der „Grande Prix“ wird seit 2007 im Bistum Dresden-Meißen für herausragende Musikprojekte im Bereich der zeitgenössischen geistlichen Musik verliehen. Dabei werden von der „Arbeitsgemeinschaft Junge Musik“ (AGJM) jeweils eine Komposition und ein Musikprojekt ausgezeichnet. Benannt ist der undotierte Preis nach dem Prälaten Dieter Grande, welcher bereits in den 1950er-Jahren als Jugendseelsorger entscheidend dazu beitrug, dass moderne Musik in katholischen Kirchen heute ihren selbstverständlichen Platz gefunden hat.

„CrimmitschauGospelt“ wird nach 2007 und 2009 im kommenden Jahr zum dritten Mal stattfinden. Auch Donald R. Smith aus New Orleans hat sein Kommen zugesagt. Der Termin ist das lange Wochenende vom 30. September bis 3. Oktober 2011. Veranstalter ist die katholische Pfarrgemeinde „St. Franziskus“. (01.11.2010/SV/Gehrke)

Musikalisches Projekt in Crimmitschau überzeugt die Jury – Für das kommende Jahr ist wieder ein Workshop geplant

Der „Grande Prix“ geht dieses Jahr nach Crimmitschau. Die Organisatoren von „Crimmitschau gospelt“ haben ihn gestern in Schmiedeberg entgegengenommen. Der Preis ist nach dem katholischen Geistlichen Dieter Grande benannt, der sich in den 50er- Jahren dafür einsetzte, dass moderne Musik in katholischen Kirchen Platz findet. Die Arbeitsgemeinschaft Junge Musik im Bistum Dresden-Meißen vergibt ihn seit 2006. Die Jury entschied sich bei der Kategorie Musikalisches Projekt und Verdienste für den Workshop in Crimmitschau, bei dem zu Pfingsten 2009 rund 100 Laien gospelten. Gert Friedrich sprach mit Andreas Bayer, einem der Organisatoren.

Freie Presse: Gratulation zum „Grande Prix“! Der Preis ist nicht dotiert, Sie können sich nichts dafür kaufen. Was ist er wert?

Andreas Bayer: Er ist ganz viel wert. Es ist über Jahre und Jahrzehnte mit vielen einzelnen Ereignissen gelungen, moderne Musik im kirchlichen Raum zu etablieren. Mit dem Preis wird auf diese Arbeit aufmerksam gemacht. Es werden Früchte sichtbar. Und es ermuntert, weiter zu machen.

Leipzig liest. Zwickau tanzt neuerdings. Warum gospelt Crimmitschau?

Ich habe zuerst in Schmochtitz bei Bautzen einen solchen Workshop erlebt. Da hatte der Leiter aus New Orleans noch einen Chor mitgebracht. Seit einigen Jahren wird in Annaberg- Buchholz und Bautzen gegospelt: Ein Gast aus Amerika studiert mit Einheimischen Gospellieder ein. Und da dachte ich: Das könnte auch etwas für Crimmitschau sein.

Crimmitschau könnte auch rocken oder Hip-Hop machen. Was ist der Reiz an Gospel-Musik?

Es ist ein schneller Einstieg möglich. Manche Teilnehmer hatten noch nie in einem Chor gesungen und konnten problemlos mitmachen. Gospel begeistert, bietet lebendigen Zugang zur Musik und zum Glauben.

Gewürdigt wird von der Jury, dass Sie mit dem Projekt Brücken gebaut haben. Welche sind das?

Es beginnt schon bei der Organisation. Da gibt es kurze Wege zwischen der katholischen Gemeinde und den evangelischen Gemeinden. Auch die Stadt hat das Projekt unterstützt. Dann haben einige Sänger die Einladung zum Gospeln angenommen, die nicht sehr fest in christlichen Gemeinschaften verwurzelt sind. Und ich denke, da ist Begeisterung übergesprungen. Vom Dirigenten auf die Sänger und vom Chor auf das Publikum. Die Kirche war zum Abschlusskonzert voll. Die meisten haben mitgemacht, geklatscht, gesungen, sich bewegt.

Ein Pluspunkt war auch, dass es sich nicht um eine Eintagsfliege handelt. Also müsste nach 2007 und 2009 im kommenden Jahr wieder gegospelt werden.

Ja, es wird wieder einen Workshop geben – und zwar vom 30. September bis zum 3. Oktober. Der Chorleiter hat bereits zugesagt. Es gibt auch noch ein zweites Vorhaben im Jahr 2011. Wir wollen mit einem Projektchor beim Evangelischen Kirchentag singen. Informationen gibt es demnächst unter anderem im Internet.

» www.crimmitschau-gospelt.de

Ganz im Zeichen von Spirituals und Gospels steht das Piusheim der katholischen St. Franziskusgemeinde am diesjährigen Pfingstwochenende, wenn es unter der Leitung von Donald R. Smith aus New Orleans heißt "CrimmitschauGospelt 2009". Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger haben ihre Mitwirkung am Gospelworkshop vom 29. bis 31. Mai 2009 bekundet, ebenso die elf Musiker und Techniker der Band "grooveB".

Am Pfingstmontag, dem 1. Juni, gestalten die Workshopteilnehmer um 10 Uhr im Zöffelparr einen ökumenischen Gottesdienst sowie um 17 Uhr in der evangelischen St. Laurentiuskirche ein Abschlusskonzert. Dann dürfen die Konzertbesucher wieder eine große Bandbreite dessen erleben, was die Gospelmusik ausmacht: mitreißende Rhythmen, zarte Melodien, Glaube, Gefühl und pure Lebensfreude. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Heute Mittag wird Donald R. Smith aus New Orleans, der bei der zweiten Auflage von "Crimmitschau gospelt" die Chorleitung übernimmt, in Westsachsen eintreffen. Für den Workshop, der am Freitag beginnt und am Pfingstmontag mit einem Konzert in der Laurentiuskirche ausklingt, liegen bisher 109 Anmeldungen vor. Die Teilnehmer werden in den Workshops ein 90-minütiges Programm einstudieren. (HOF)

80 Sänger aus ganz Sachsen proben drei Tage lang unter der Leitung von Donald R. Smith aus den USA

Donald R. Smith aus dem US-Bundesstaat Louisiana leitet den Gospelchor. Mit ihren 14 Jahren haben Franziska Schubert, Anna Ebersbach, Anne-Ruth Beyer und Hannah Glaes zu den jüngsten Teilnehmern des Gospelworkshops am Wochenende gehört. "Der Workshop hat uns großen Spaß gemacht", sagte das Quartett.

Den Abschluss der dreitägigen Veranstaltung, zu der die katholische Pfarrei "St. Franziskus" eingeladen hatte, bildete am Sonntag das über einstündige Gospelkonzert in der Laurentiuskirche. Daran beteiligt waren 80 Sänger, die zum überwiegenden Teil aus Sachsen kamen. Aufgeregt waren die vier Mädchen keinesfalls. Sie waren sich einig: "Wir haben die Lieder gemeinsam und intensiv einstudiert. Deshalb stören uns auch die vielen Zuschauer nicht."

Nach den Veranstaltungen Bautzen-gospelt im Jahr 2004 und Annaberg-gospelt in den vergangenen beiden Jahren setzte sich die Reihe der regionalen Gospel-Workshops in Sachsen in diesem Jahr in Crimmitschau fort. Relativ zeitig, nämlich Ende 2006, habe man mit den Vorbereitungen für den Gospelworkshop begonnen. "Wir hatten die Veranstaltung mit Plakaten und Flyer in den regionalen Kirchgemeinden umfangreich beworben. Für die Stadt ist das Konzert ein einmaliges Ereignis", sagte Mitorganisator Andreas Bayer. Und bezahlt gemacht hat sich die intensive Werbung allemal. "Von der Kapazität her waren wir in dieser Größenordnung ziemlich ausgelastet. Daher sind wir mit der Resonanz auch sehr zufrieden. Mit zirka 50 Leuten hatten wir im vorab gerechnet", gestand Bayer. Entstanden war die Idee zur Durchführung des Gospelworkshops im Chor der katholischen Kirchengemeinde, wo sehr viel Gospel gesungen wird.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautete "Du bist die Stimme des lebendigen Gottes" und erzählte gleich in zweifacher Weise von dem, was das Ziel am Wochenende war. "Das Singen kann uns öffnen für das, was Gott uns sagt und wir selbst wollen dabei Stimme Gottes sein", erklärte Andreas Bayer.

Im Vordergrund des Workshops stand die Freude am Singen von Spirituals und Gospels. Dabei gab es weder eine Altersbegrenzung noch konfessionelle Barrieren. "Erforderlich ist lediglich der Mut aus sich herauszugehen und mit Körper und Geist im Rhythmus des Chores aufzugehen", war von Andreas Bayer zu erfahren. Die Leitung des Gospelworkshops übernahm der renommierte Chorleiter Louisianas (USA), Donald R. Smith, begleitet von einer Band. (Von Dirk Stegmann)

AbschlusskonzertAm Wochenende lag ein Hauch des Hollywood-Streifens "Sister Act" über Crimmitschau. Anstelle von Whoppi Goldberg veranstaltete mit Donald R. Smith aus New Orleans einer der bekanntesten Chorleiter der Szene im Piusheim und in der St. Laurentiuskirche einen dreitägigen Gospelworkshop, an dem knapp 100 Leute aus ganz Deutschland teilnahmen. Zum Abschlusskonzert in der voll besetzten Kirche am frühen Sonntagabend präsentierte der dabei entstandene Chor mit einem stimmungsvollen Programm, dass auch in Europa Gospelchöre "funktionieren" können. Der Gast aus den Staaten hat wohl ganze Arbeit geleistet.