"Crimmitschau gospelt" in den katholischen und evangelischen Kirchen der Stadt

Menschen für die musikalische Lobpreisung Gottes zu begeistern, scheint Donald R. Smith auf den Leib geschrieben zu sein. Binnen weniger Minuten schaffte es der aus Louisiana (USA) stammende Chorleiter, die Teilnehmer am Workshop "Crimmitschau gospelt" am vergangenen Wochenende in seinen Bann und in den der Musik zu ziehen,

Das Gesangsensemble auf Zeit setzte sich aus etwa 80 Mitgliedern von evangelischen und katholischen Kirchgemeinden aus ganz Sachsen, vornehmlich aus der Region um Crimmitschau, zusammen. Für die überwiegend jungen Leute war es kein Problem, gemeinsam zu singen und schließlich das Erlernte im Rahmen eines Gottesdienstes in der evangelischen Laurentiuskirche vorzutragen.

"Als die katholische Gemeinde mit der Idee eines gemeinsamen Gospelworkshops einschließlich der daran angebundenen Konzerte auf uns zukam, haben wir sofort zugesagt", berichtete Matthias Schubert. "Wir haben in Crimmitschau traditionell ein sehr gutes Verhältnis zu unseren katholischen GLaubensbrüdern und -schwestern", fügt der Kantor der evangelischen Gemeinden von St. Laurentius und Luther hinzu, "Die gesamte Atmosphäre ist sehr offen. Es sind keinerlei Barrieren zwischen den katholischen und evangelischen Sängern zu spüren - einfach toll", schildert er seine Eindrücke von den Gospel-Tagen.

Ähnlich lautet das Fazit von Carsten Thoms. Der 32-jährige ist Chor- und Pfarr-gemeinderatsmitglied der katholischen St.-Franziskus-Gemeinde. "Unsere Zusammenarbeit klappt prima", sagt auch er. "Deshalb hatten wir ein gutes Gefühl, als wir im vergangenen Jahr mit dem Projekt des Workshops an die beiden evangelischen Kirchgemeinden herantraten."

Mittlerweile reift sogar schon eine Idee heran, in Crimmitschau einen gemeinsamen Gospelchor der evangelischen und katholischen Kirchgemeinden ins Leben zu rufen.

Doch zunächst konnte nicht nur Kantor Matthias Schubert für seine eigene Arbeit dank der frischen und spontanen Art von Donald R. Smith viele Anregungen mit nach Hause nehmen. (Andreas Wohland)

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen."Crimmitschau gospelt" hieß es am zweiten Juliwochenende in der Crimmitschauer St. Franziskusgemeinde. Etwa 90 überwiegend jugendliche Christen aus ganz Sachsen hatten sich im Piusheim zum dritten sächsischen Gospelworkshop zusammen gefunden, um unter dem Motto "Du bist die Stimme des lebendigen Gottes" Gospels und Spirituals zu singen. Maria und Michael Köhler aus Leipzig waren zum ersten Mal dabei. "Es ist ein Einstieg auf hohem Niveau, in so kurzer Zeit so viele Lieder kennen zu lernen", zeigte sich das Paar von der Gemeinsamkeit im Gesang beeindruckt.

Das abschließende Gospelkonzert in der St. Laurentiuskirche war der überzeugende Beweis dafür, dass auch "Weiße" so voller Feuer und Inbrunst singen können. Kein Wunder also, dass der Funke von Freude und Begeisterung recht schnell auf die zahlreichen Konzertbesucher übersprang.

Ebenso angetan zeigte sich Chorleiter Donald R. Smith aus Louisiana (USA). Sein Resümee: "Es war ein sehr guter Chor und eine tolle Band." Den Titel "Come by here, oh lord" nahm er von Crimmitschau mit in seine Heimat. Für Andreas Bayer, den hiesigen Organisator, zählte neben der Musik vor allem das beeindruckende Miteinander der Crimmitschauer Kirchgemeinden, die die gesamte Veranstaltung liebevoll unterstützt und mitgetragen haben. Allen Helfern sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Bereits zum zweiten Mal findet in Crimmitschau ein Gospel-Workshop statt. Vom 29. Mai bis zum 1. Juni können in der Begegnungsstätte Piusheim in der Pestalozzistraße 41 Interessierte teilnehmen. Altersgrenzen oder Konfessionsbarrieren soll es nicht geben. Wie bereits 2007 studiert Donald R. Smith aus New Orleans gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern und den Musikern der Band "GrooveB" neue und bekannte Stücke ein. Diese werden am Pfingstmontag in einem Abschlussgottesdienst in der St. Laurentiuskirche gesungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Gebühr beträgt 35 bis 50 Euro.

Zum zweiten Mal lädt die katholische Pfarrgemeinde Sankt Franziskus in Crimmitschau, unterstützt von evangelischen Christen des Ortes, Sangesfreudige zu "Crimmitschau gospelt" ein. Vom 29. Mai bis 1. Juni studieren 120 Sänger und Musiker aus ganz Sachsen und benachbarten Bundesländern ein vielfältiges Konzertprogramm ein. Zu erleben sind sie beim ökumenischen Gottesdienst am 1. Juni um 10 Uhr im Crimmitscheuer Zöffelpark und um 17 Uhr beim Konzert in der Laurentiuskirche. (tdh)

Schon 109 Teilnehmer für "CrimmitschauGospelt"

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.Unter der Leitung von Donald R. Smith aus New Orleans beteiligen sich insgesamt 109 Frauen und Männer an der zweiten Auflage von CrimmitschauGospelt. Der Chorchef soll in dieser Woche in Westsachsen eintreffen. Nach acht gemeinsamen Proben stehen am Pfingstmontag ein Ökumenischer Gottesdienst im Zöffelpark (ab 10 Uhr) und das Abschlusskonzert in der Laurentiuskirche (ab 17 Uhr) auf dem Terminplan.

Wie viele und welche Titel die Teilnehmer mit BEgleitung der Band "GrooveB" dann vortragen können, steht noch in den Sternen. "Das ist natürlich vom Verlauf der Proben und Workshops abhängig. Der Auftritt wird aber mindestens 90 Minuten dauern", sagt Mitorganisator Andreas Bayer vom zehnköpfigen Vorbereitungsteam.

Das Interesse an CrimmitschauGospelt ist bereits größer als zur Premiere vor zwei Jahren, als 85 Teilnehmer mitreißende Rhythmen und zarte Melodien einstudiert haben. Der Großteil der Musiker kommt aus dem Landkreis Zwickau. Andreas Bayer hat aber auch Anmeldungen von Interessenten aus Leipzig, Halle und Zwönitz vorliegen.

In den vergangenen Wochen haben sich die Gastgeber aus verschiedenen Pfarrgemeinden der Stadt an der Pleiße in die Vorbereitungsaufgaben geteilt. Die Unterbringung der auswärtigen Gäste rund um das Piusheim musste abgestimmt, die Verpflegung gestellt und die Technik besorgt werden.

Am Freitagabend treffen sich die Teilnehmer an CrimmitschauGospelt zum ersten gemeinsamen Workshop. Interessenten, die kurzfristig bei CrimmitschauGospelt einsteigen wollen, können sich im Piusheim melden. (HOF)

Chorleiter kommt extra aus Louisiana - 120 Workshopteilnehmer - Konzert am Montag

Chorleiter Donald R. Smith aus Louisiana. (Foto: Thomas Michel/FP)Seit gestern Abend ist Donald R. Smith ganz in seinem Element. Der 57-Jährige leitet den Workshop "Crimmitschau gospelt", an dem mehr als 100 Frauen und Männer aus ganz Sachsen und benachbarten Bundesländern teilnehmen. Dafür ist Smith extra aus dem US-Bundesstaat Louisiana nach Crimmitschau gereist. Der US-Amerikaner ist auf dem Gospel-Gebiet in seiner Heimat kein Unbekannter. Bereits als 18-Jähriger leitete er Kirchenchöre und war oft bei Jazz-Festivals in New Orleans dabei.

Am Dienstag hatte ihn Andreas Bayer, der Chorleiter der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Franziskus, vom Leipziger Flughafen abgeholt. "Wir haben in den vergangenen Wochen oft per E-Mail oder Fax über die Lieder gefachsimpelt, die sich für den Workshop und vor allem das Konzert am Pfingstmontag am besten eignen. Zurzeit sind es 13, wie viel davon letzten Endes einstudiert werden können, werden die Proben zeigen", erklärt Bayer die große Aufgabe an diesem Wochenende. "Mir geht es vor allem darum, dass mit Freude und der Kraft des ganzen Körpers gesungen wird und damit das Gotteslob auf eine neue Stufe gehoben wird. Alle sollen wie eine große Familie sein", beschreibt Donald R. Smith seine Intention, den vielstimmigen und zugleich ungeübten Chor zu leiten.

"In unseren Breiten ist diese Art zu singen, sich dabei auch noch zu bewegen und nicht nur starr an den Strophenlängen eines Liedes zu kleben, unüblich, aber die Menschen wünschen sich genau diese mitreißende Art", weiß der Crimmitschauer Chorleiter. Mit von der Partie ist am Wochenende auch eine Band, in der Bayer Schlagzeug spielt.

Service: Das Abschlusskonzert des Workshops "Crimmitschau gospelt" findet am Pfingstmontag, 17 Uhr, in der Laurentiuskirche in Crimmitschau statt. Zuvor, 10 Uhr, gestalten die Workshop-Teilnehmer den traditionellen ökumenischen Gottesdienst der Crimmitschauer Kirchgemeinden im Zöffelpark unter freiem Himmel. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Johanniskirche statt.

Gospels begeistern Publikum in der Laurentiuskirche

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.Volles Haus gestern Abend in der Laurentiuskirche: Angelockt hat das Publikum das Abschlusskonzert der Workshopteilnehmer von „Crimmitschau gospelt“. Und die waren bei ihrem Gesang so richtig dabei. Genau so, wie es sich Chorleiter Donald R. Smith noch vor Beginn des Workshops gewünscht hatte. Selbst einige Besucher des Konzerts mussten feststellen: So viel ausgelassene Stimmung gibt es selten in den Kirchen der Region.

Rund 120 Frauen und Männer haben sich an der 2. Auflage des Gospelworkshops beteiligt. Die Mehrheit kam zwar aus Crimmitschau und Umgebung, doch hatten sich auch einige Interessierte einen weiteren Weg, etwa aus Halle, Leipzig und Dresden, gemacht. Und das, um mit dem extra aus New Orleans (im US-Bundesstaat Louisiana) angereisten Chorleiter Donald R. Smith mehr als zehn Gospels und Spirituals, begleitet von der Band Groove B, einzustudieren und dann öffentlich vorzutragen.

Dem Konzert waren seit Freitagabend drei anstrengende Proben-Tage vorausgegangen, die in der katholischen Begegnungsstätte Piusheim über die Bühne gingen. Zudem hatten die Workshopteilnehmer gestern Früh einen ökumenischen Gottesdienst in der Johanniskirche gestaltet, als einen der beiden Höhepunkte am Wochenende. Eine letzte Probe hatte es in der Laurentiuskirche zwei Stunden vor Konzertbeginn gegeben. (Cornelia Kunze, mit TMP/FP)

Franziskus-Gemeinde war zum zweiten Mal Gospelworkshop-Gastgeber

Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen.Fast 120 Sänger und Musiker nahmen zu Pfingsten am zweiten Crimmitschauer Gospel-Workshop teil. Eingeladen hatte dazu - wie bereits vor zwei Jahren - die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus, unterstützt von Mitwirkenden aus den evangelischen Gemeinden des Ortes.

Von Jena bis Ostritz, von Berlin bis Annaberg - aus ganz Sachsen und den benachbarten Bundesländern waren Musikbegeisterte aller Altersstufen angereist, um unter dem Workshopmotto "Shout to the Lord, all the earth, let us sing" (Ruft mit uns laut zum Herrn, lasst uns singen) ihre Freude an der Gospelmusik zu teilen.

Unter der Leitung von Donald R. Smith aus Louisiana (USA) studierten die Teilnehmer ein vielfältiges Konzertprogramm ein und gestalteten am Abschlusstag einen ökumenischen Pfingstmontagsgottesdienst und ein Konzert, das vom ruhigen A-capella-Spiritual bis hin zum krachenden Gospel alles bot.

Die katholische Pfarrgemeinde Sankt Franziskus wird vom Bistum Dresden-Meißen mit dem „Grande Prix 2010“ ausgezeichnet. Die Übergabe des Preises erfolgt am Sonntag in Schmiedeberg (Osterzgebirge). Gewürdigt wird damit die Organisation und Durchführung von „Crimmitschau gospelt“. Die Veranstaltung fand am Pfingstwochenende 2009 statt. 100 Sänger und Sängerinnen unter der Leitung von Donald R. Smith aus den USA gestalteten in der Laurentiuskirche ein beeindruckendes Konzert. Eine Neuauflage der Veranstaltung ist für den Herbst 2011 geplant. (UMÜ)

Zum zweiten Mal wurde im Bistum der „Grand(e) Prix“ verliehen

Verleihung des Grand(e) Prix in SchmiedebergJürgen Triebert aus Großenhain und die Großveranstaltung „CrimmitschauGospelt“ wurden am 31. Oktober in Schmiedeberg mit dem „Grand(e) Prix“ ausgezeichnet. Jürgen Triebert erhielt den Preis für Text und Komposition des Liedes „Solang der Mond am hohen Himmel steht“, das sich nach Ansicht der Jury besonders bei jungen Musikern bewährt hat. Mit dem Projekt „CrimmitschauGospelt“ wollte die Jury „die beständige jahrzehntelange Chor- und Bandarbeit in der Gemeinde und der Region“ auszeichnen.

Die Gruppe um Andreas Bayer (Vierter von links), die bereits zweimal die Großveranstaltung „CrimmitschauGospelt“ durchgeführt hat und der Autor des Liedes „Solang der Mond am hohen Himmel steht“, Jürgen Triebert (rechts), haben den diesjährigen Grand(e) Prix entgegengenommen, Mit dabei war auch der 80-jährige Prälat Dieter Grande aus Dresden (Zweiter von rechts), nach dem der Preis benannt ist. (Foto: Elisabeth Meuser)